Die besten Tipps für Australiens Ostküste – 6 Reiseblogger verraten ihre Reisetipps

Du planst gerade deine Reise an Australiens Ostküste? 6 Reiseblogger verraten dir hier ihre Reisetipps…

Die Ostküste von Australien ist nicht nur der am dichtesten besiedelte Teil des Landes, sondern ebenfalls der meistbesuchte. Die wenigsten haben ausreichend Zeit um sich wirklich alles anzusehen, gerade aus diesem Grund ist eine gute Planung im voraus um so wichtiger.

Da ich mich zur Zeit auch gerade in der Planungsphase für meinen Australien Trip befinde, habe ich einfach mal in die Reiseblogger-Runde nach Reisetipps für Australiens Ostküste gefragt.

Das Ergebnis: eine tolle Mischung aus „Must dos“ und Geheimtipps! Los gehts…

Segeltörn um die Whitsunday Islands (Reisetipp von Luisa, sunnyside2go)

Mein persönliches Highlight an der australischen Ostküste war ein Segeltörn um die Whitsunday Islands. Ich würde zwar nicht behaupten, dass dies ein Geheimtipp ist aber trotzdem sollte man das Erlebnis auf keinen Fall verpassen.

2,5 Tage war ich an Board der SV Whitehaven und obwohl ich mich auf einem Segelschiff befand, habe ich mich noch nie zuvor so frei gefühlt.

Bei der Wahl des Bootes sollte man sich vorher unbedingt überlegen, ob eher ein Partyboot oder ein ruhiges Boot zum Entspannen in Frage kommt. Die SV Whitehaven zählt eher zu den ruhigeren Booten und ich kann es absolut weiterempfehlen.

Während der Tour wurden wir zu insgesamt drei Schnorchel-Spots gebracht. Zwei davon konnte man von Inseln aus erreichen, beim dritten und letzten Spot mussten wir direkt vom Boot aus ins Wasser hüpfen. Da ich hier das erste Mal schnorcheln war, hatte ich anfangs ein etwas mulmiges Gefühl im Bauch. Dies verflog jedoch recht schnell, nachdem ich in die bunte Unterwasserwelt abgetaucht war.

Der Besuch des Whitehaven Beach, einem der weißesten Strände weltweit, stand natürlich auch auf dem Programm. Hier durften wir dann entspannen und/oder baden gehen.

Zurück auf dem Boot erwartete uns dann ein grandioser Sonnenuntergang und ein Delfinschwarm, der unser Boot während des Abendessens begleitete. Nachts durften wir auf dem Deck übernachten, sodass uns weder der tolle Sternenhimmel, noch die vielen Sternschnuppen entgingen.

Zum Abschluss fand auf dem Festland noch eine kleine “After-Sail-Party” statt.


Wer steckt hinter sunnyside2go?

Unter dem Motto “Schau dir die Welt mit eigenen Augen an” schreibt Luisa über ihre zwei größten Leidenschaften: das Reisen & die Fotografie.

Auf www.sunnyside2go.de findest du u.a. Infos zu verschiedenen Reisezielen sowie Tipps zum Thema Fotografie.


 

Paronella Park und Magnetic Island (Reisetipp von David, unterwegs-bleiben.de)

Natürlich gibt es entlang der australischen Ostküste unzählige „Must-Dos“. Das Great Barrier Reef, die Whitsundays, Fraser Island. Doch ganz besonders sind uns zwei weitere Orte im Gedächtnis geblieben: Paronella Park und Magnetic Island.

Paronella Park ist ein kleines Stück landeinwärts südlich von Cairns. Der Weg führt entlang des alten Bruce-Highways durch die vielen Zuckerrohr-Felder bis zum kleinen Ort Mena Creek. Dort liegt der Paronella Park, der von José Paronella inmitten des Regelwalds gebaut wurde. Die Anlagen wurden durch die Verweisung des Parks „vom Regenwald zurückerobert“ und geben ein sehr skurriles Bild ab. Unserer Meinung nach sehr sehenswert!

Magnetic Island hingegen ist eine kleine Insel, die von Towsville aus erreichbar ist. Eine Fähre bringt Dich in einer  guten halben Stunde auf die von Koalas besiedelte Insel. Auf der Insel gibt es schöne Wanderungen, einen Insel-Bus, mit dem Du die wichtigsten Stationen anfahren kannst und vor allem die Möglichkeit Koalas in natürlicher Umgebung zu sehen. Die größte Chance besteht auf dem Forts Track, der neben den Tieren auch tolle Aussichten bietet.


Wer steckt hinter UNTERWEGS-BLEIBEN.de?

David ist neben seiner Frau Eva Mitbegründer von UNTERWEGS-BLEIBEN.de. Sie wollen zeigen, dass man mit Babys und Kleinkindern die Welt entdecken und buchstäblich bis ans Ende der Welt reisen kann (was sie auch getan haben).


 

Die Atherton Tablelands (Reisetipp von Dominik, workandtravelinfo.de)

 

Die Atherton Tablelands liegen etwa eine Stunde westlich von Cairns und sollten auf deiner Eastcoast Tour auf keinen Fall fehlen. Ich hatte genug Zeit diese Gegend zu erkunden, da ich hier einige Wochen gearbeitet habe. Und ich kann dir versichern, es gibt viel zu sehen!

Ein Highlight der Tablelands ist der aus mehreren Wasserfällen bestehende Waterfall Circuit. Die schönsten dieser Wasserfälle sind die Milla Milla Falls, welche sich auch perfekt dazu eignen sich ins kühle Nass zu stürzen, oder einfach zu relaxen. Wenn du alle Wasserfälle besuchen möchtest, plane mindestens einen halben Tag ein. Zwar liegen Sie ziemlich dicht bei einander, aber einige sind nur über kurze Wanderwege durch den Regenwald zu erreichen.

Sehr beliebt bei Locals und Touristen ist außerdem Lake Eacham, ein ziemlich großer Kratersee, der jeden Erstbesucher ins Staunen versetzt. Hier gibt es sogar einen Baum, von dem aus du dich mit einem Seil in den See schwingen kannst. Von mehreren, am See angelegten Aussichtsplattformen aus, kannst du außerdem Schildkröten und andere einheimische Tiere entdecken. Der See ist mein persönliches Highlight in den Tablelands. Ich war fast jedes Wochenende hier und habe den BBQ-Grill angeschmissen, bin schwimmen gegangen und habe einfach die Umgebung genossen. Schreib Lake Eacham also auf jeden Fall auf deine Bucketlist wenn du die Atherton Tablelands besuchst!

Auch im Norden der Tablelands gibt es zahlreiche Ausflugsziele wie z.B. den Granite Gorge Nature Park, die Kleinstadt Kuranda, oder die Barron Falls. Etwas weniger Natur, dafür aber umso mehr Action bieten die Mareeba Rodeo Grounds, in deren Arenas viele Events stattfinden. Mit verschiedenen Veranstaltungen und Wettkämpfen wie Bullenreiten kommt hier echtes Cowboyfeeling auf. Willkommen im wilden Westen!


Wer steckt hinter workandtravelinfo.de?

Hi, Ich bin Dominik! Auf workandtravelinfo.de schreibe ich über Work and Travel Aufenthalte in Australien, Neuseeland und Kanada und helfe zukünftigen Backpackern ihre Reise selbst zu organisieren.


 

Eungella National Park (Reisetipp von Linda, jack-und-leilah-around-the-world.com)

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Eine Autostunde von Mackay entfernt befindet sich der Eungella National Park. Obwohl nicht sehr abgelegen, finden noch immer nicht sehr viele Touristen den Weg in diesen grösstenteils unzugänglichen tropischen Regenwald, der mit 52’000 Hektar auch der grösste in ganz Queensland ist. Der Park liegt in der Clarke Range, weshalb oft Wolken in den Bergen hängen und es auch dementsprechend viel regnet.
Das absolute Highlight in Eungella sind aber die Platypuse. Die Chance hier eines oder sogar mehrere der seltenen Schnabeltiere zu sehen ist enorm hoch. Mit ganz viel Glück lässt sich evtl. auch der sehr seltene Eungellahonigfresser beobachten. Unserer Meinung nach lohnt sich der Umweg durch die Zuckerrohrfelder sehr und wir empfehlen diesen Ausflug besonders für Familien mit Kindern.

Wer steckt hinter jack-und-leilah-around-the-world.com?

Wir sind Pascal, Linda, Jack und Leilah und absolute Australienfans. Mehr über unsere bisherigen Abenteuer Down Under und unsere Weltreise gibt es auf unserem Blog: www.jack-und-leilah-around-the-world.com.


 

Schnorcheln an den Julian Rocks in Byron Bay (Reisetipp von Sarah dennyundsarahunterwegs.wordpress.com)

Die Ostküste ist wohl eine der am meisten bereisten Gegenden und hier findet man auch viele Touristen und Backpacker, aber auch das dementsprechende Programm für diese. Es gibt in fast allen Orten ab Sydney aufwärts bis ganz nach oben nach Cairns etwas zu erleben und zu sehen.

Viele kleine Städte oder Dörfer sind leider total touristisch gemacht, ohne Touristen würden diese Ortschaften wahrscheinlich gar nicht existieren können. Deshalb gibt es wohl keine richtigen „Geheimtipps“, wo man erwarten kann, dass man dort ganz allein ist. Allerdings haben wir doch ein paar Nationalparks und Touren entdeckt, von denen ich vorher in den gängigen Backpackerforen noch nichts gehört habe. Hier berichte ich mal über mein persönliches Highlight und lasse dabei bewusst die Whitsunday Islands, Fraser Island und den Daintree Rainforest außen vor, denn das sind ja nun wirklich keine Geheimtipps. 😉

Mein persönliches Highlight und vor allem scheint es kaum bekannt zu sein, wenn man nicht selbst da war, war schnorcheln an den Julian Rocks in Byron Bay (ca. eine Stunde südl. von Gold Coast). Das war einer der schönsten Schnorchelgänge die ich gemacht habe und ich bin bereits im Great Barrier Reef und im Ningaloo Reef (Westaustralien) geschnorchelt, was natürlich auch schön ist, aber Julian Rocks wird mir immer in Erinnerung bleiben. Warum es so toll war? Es wird damit geworben, dass man Schildkröten und Haie sehen kann und mit Glück auch Mantarochen. Wir haben unsere Schnorcheltour an einem bewölkten Tag gemacht, es war nicht besonders warm und wir wollten erst absagen. Zum Glück haben wir das nicht getan! Die Sicht war nämlich bombenmäßig (30 Meter bis auf den Meeresgrund) und wir haben alles gesehen, was uns auch versprochen wurde – viele Schildkröten, nur eine Armlänge entfernt, Leopardenhaie und Wobbegongs (auch eine Haiart), viele bunte Fische und sogar einen riesigen Mantarochen! Die Gruppe war klein, es waren 6 andere Schnorchler, außerdem waren wir das einzige Boot – es ist also keine Massendrängelei angesagt und jeder kann die Tour für sich in Ruhe genießen. Man kann dort auch tauchen, was nochmal schöner sein soll! Diese Tour würde ich jedem empfehlen, der Preis ist unschlagbar und das, was man dort sieht vergisst man nicht mehr! Wer noch mehr über Australien lesen will, er kann gerne mal auf unserem Blog vorbeischauen, wir bereisen das Land schon seit einem Jahr und haben an der Westküste angefangen, sind schon im roten Zentrum gewesen und haben die Ostküste bereist, zur Zeit befinden wir uns in Melbourne.


Wer steckt hinter dennyundsarahunterwegs.wordpress.com?

Wer noch mehr über Australien lesen will, der kann gerne mal auf unserem Blog dennyundsarahunterwegs.wordpress.com vorbeischauen, wir bereisen das Land schon seit einem Jahr und haben an der Westküste angefangen, sind schon im roten Zentrum gewesen und haben die Ostküste bereist, zur Zeit befinden wir uns in Melbourne.


 

Fraser Island (Reisetipp von Yvonne, lovelyforliving-mag.com)

Wolltet ihr schon immer einmal wissen, wo die gefährlichsten Tiere der Welt leben? Ich habe die Antwort für euch: neun der zehn gefährlichsten Tiere leben auf der weltweit größten Sandinsel: FRASER ISLAND, an der Ostküste Australiens. Genügend Backpacker sind Jahr für Jahr verrückt genug, die Reise anzutreten. Doch ich sage euch: die ist es auch allemal wert!

Fraser Island ist wunderschön, man lernt viele neue Menschen aus allen Kulturen kennen, macht sich auf eine Jeep-Tour durch den Sand, schläft in Zelten unter den Sternen, sitzt am Lagerfeuer zusammen mit Dingos und genießt die herrliche, unberührte Natur.

MUST SEE

Besonders in Erinnerung geblieben sind mir diese zwei Orte: Hammerstoen Sandblow und Lake Webby, und der Lake McKenzie. Der grüne See mit seiner riesigen Sanddüne ist wie aus einem Abenteuerfilm entsprungen und der Lake McKenzie hat das klarste und magischste Wasser. Hier lädt der Tag zum Entspannen ein!

Tipps: Spült euer Geschirr immer sofort ab, sonst werden Tiere angelockt. Nehmt euch ausreichend Wasserflaschen mit auf die Tour. Fahrt auf dem Sand nicht schneller als 40 km/h, die großen Schlaglöcher aus Sand sind oft zu übersehen und hier gab es schon mehrere, nicht ganz ungefährliche, Unfälle. Vom Meer-Baden solltet ihr hier auch absehen, Haie brühten am Ufer und denen wollt ihr ungern begegnen, wenn sie im Beschützermodus sind

Das hört sich jetzt schlimmer an, als es ist: achtet auf euch und die Natur, dann steht euch ein unvergessliches Abenteuer bevor!


Wer steckt hiner lovelyforliving-mag.com?

Yvonne, 26, ist Studentin, Weltenbummlerin und Optimistin. Auf ihrem Blog teilt sie viele Tipps rund ums Reisen und schenkt euch die entspannte Auszeit vom Alltag, die euch an ferne Orte bringt. Lovelyforliving ist für großherzige Abenteurer, weltoffene Lebenskünstler und für jeden, der die Schönheit der Welt sehen möchte. 


 

Australiens Ostküste: Mehr als abwechslungsreich

Ich glaube man stellt anhand dieser Tipps schnell fest, wie abwechslungsreich Australiens Ostküste doch ist. Städte, Nationalparks, tolle Inseln, Traumstrände, Regenwald oder eine farbenfrohe Unterwasserwelt. Irgendwie findet man hier alles.

So sieht übrigens bisher meine Reiseroute aus. Ich bin leider nur 3 Wochen dort, daher wird es auch ein ziemlich straffes Programm.

    Du hast die australische Ostküste auch schon einmal besucht und hast tolle Tipps? Dann kommentiere hier gerne…


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    1. Hi,das ist ja ein interessanter Beitrag geworden. Ich bin gespannt auf deinen Bericht 🙂
      Lg Sarah (von www dennyundsarahunterwegs.wordpress.com)

      • Hi Sarah, danke für deinen Kommentar. Ich versuche ausführlich zu berichten, wenn ich vor Ort bin 🙂

    2. Hi Oli,
      cooler Artikel! Ich hoffe wir können ein paar Dinge in unseren nächsten Trip einbauen. Australien ist echt gigantisch. Wir lieben die Ostküste und eigentlich das ganze Land! Wir waren vor allem von Townsville, Mossman Gorge und Canberra absolut begeistert.
      Freuen uns auf weitere Artikel!
      Liebe Grüße
      Pia & Cris

    3. Die Ostküste hat wirklich viel zu bieten. Ich kann noch den Australia Zoo bei Brisbane empfehlen, der ist einfach riesig und die Tiere haben schöne große Gehege.
      Liebe Grüße
      Claudia

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